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JA, nun bin ich wieder da. Fünf Monate sind vorbei und mir geht es bestens. Wer hätte das gedacht. 6 Tage zurück in der Welt, in die ich hinein geboren wurde. "Meine" Welt. "Meine" Sprache. "Meine" Kultur. "Meine" Freunde."Mein" Leben. Zurück sein. Ein schönes Gefühl. Und doch macht sich schon jetzt ein schleichendes Gefühl im Bauch breit- vermissen."Die" Welt. "Die" Sprache. "Die" Kultur. "Die" Freunde. "Das" Leben.... Zurück sein, durchatmen- von einer langen Reise- und Vermissen, Gefühle, die verdammt eng zusammen liegen. Doch das Loch in meinem Bauch wird gefüllt- ich weiß, ich bin in zwei verschiedenen Welten zu Hause und bin fähig dazwischen zu leben! Ich muss mich nicht einer Welt anpassen und die andere, die weit weg ist, fallen lassen. Nein, ich kann und will sie vereinen! " ....ich habe wieder ein Stück der Welt, ein Stück mehr vom Leben verstanden, in dem ich die Welt und das Leben kennen gelernt hab. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit, dies vom Schreibtischstuhl aus zu versuchen... |
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Pressemitteilung von Sevim Dagdelen "Jede Diskussion über den Schwierigkeitsgrad einzelner Fragen oder darüber, ob Deutsche den Test bestehen würden, ist müßig und führt in die Irre", erklärt Sevim Dagdelen zu den heute veröffentlichten Fragen des geplanten Einbürgerungstests. "Es geht nicht um einzelne Fragen, sondern darum, wie demokratisch unser Einbürgerungsrecht sein soll." Weiter erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: "Über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Rund sieben Millionen von ihnen können grundlegende Rechte nicht beanspruchen, weil sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Pflichten müssen sie erfüllen, politische sowie soziale Rechte bleiben ihnen verwehrt. Die jetzige Initiative der Bundesregierung spricht dieselbe Sprache: Ausländische Arbeitskräfte sind in Deutschland willkommen, am besten hochqualifizierte - aber sie sollen rechtlose Sklaven bleiben. |
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0912 / 7. Juli 2008 - Pressemitteilung von Ulla Jelpke
Ein europäischer "Einwanderungspakt" steht im Mittelpunkt der heute und morgen stattfindenden EU-Innenministerkonferenz. Die Bundesregierung will sich dort für schnellere Abschiebungen von Einwanderern ohne Aufenthaltsgenehmigung einsetzen. Einwanderung solle sich strikt nach den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes richten. Dazu erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke: "Zwei Tage, nachdem Tausende Menschen in Berlin für ein globales Recht auf Migration demonstriert haben, beraten die EU-Innenminister über die weitere Perfektionierung und Abschottung der "Festung Europa" gegen die Ärmsten der Armen. |
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Das internationale literaturfestival berlin (ilb) verwandelt Berlin alljährlich mit Lesungen, Gesprächen und einem umfangreichen Rahmenprogramm in die Hauptstadt der Poesie und des literarischen Diskurses. Nach der großen Resonanz der letzten Festivals beim Publikum und in den Medien präsentiert das 8. ilb vom 24. September bis zum 4. Oktober 2008 im Haus der Berliner Festspiele erneut die zeitgenössischen Entwicklungen von Prosa und Lyrik aus aller Welt. 120 internationale Autoren sind eingeladen, Kollegen aus der ganzen Welt zu treffen, in direkten Austausch mit ihrem Publikum zu treten, und die Berliner Kunst- und Kulturlandschaft zu erkunden. Nach dem großen Erfolg des lateinamerikanischen Länderschwerpunkts im letzten Jahr präsentiert das ilb 2008 einen „Fokus Afrika“. In diesem Rahmen wird afrikanische Literatur präsentiert und ein Forum zur Auseinandersetzung mit den historischen sowie politischen Hintergründen des Kontinents hergestellt. Neben einer Retrospektive wichtiger afrikanischer Autoren in der Reihe „Erinnerung sprich“ und Lesungen von Vertretern der älteren Generation zeitgenössischer Autoren sollen auch jüngere und noch nicht etablierte afrikanischer Autoren zu Wort kommen, die zum Teil unveröffentlichte und unübersetzte Texte vorstellen. |
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Von Chris Ezeh - EAC Magazine Online - Chef Redaktur Sonja Rohde wollte Astronautin werden, aber ihre Eltern waren dagegen. Jetzt fliegt sie als erste deutsche Frau ins All. 2009 wird die Hagenerin zu den ersten 100 Passagieren an Bord des privaten SpaceShipTwo gehören. Schon als Kind träumte Sonja Rohde von einer Reise zu den Sternen. Aber die junge Frau aus Hagen wurde nicht Astronautin, sondern Diplomkauffrau. Trotzdem wird ihr Traum wahr: Für fünfzehn Minuten fliegt Sonja Rohde 2009 an Bord eines privaten Raumschiffs ins All. Mit dem SpaceShipOne war dem britischen Milliardär und Gründer von Virgin Galactic, Richard Branson, der erste private Flug ins All gelungen. Das Nachfolgemodell SpaceShipTwo, das ab Ende 2008 ins All starten soll, hat Platz für sechs Passagiere. Sonja Rohde gehört zu den ersten 100 internationalen Fluggästen, die ihren Platz in dem Raumschiff schon fest gebucht haben. Mit auf dieser Liste sollen viele Prominente, wie Angelina Jolie, Brad Pitt und der Wissenschaftler Stephen Hawking stehen. Jeder von ihnen hat bereits 200.000 Dollar für den Kurztrip ins All bezahlt. |
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Von Katja Becker - EAC Mitglied schreibt von Kenya So, ich versuch jetzt mal, all das hier bereits erlebt in möglichst kurze Worte zu fassen. Recht schwierig, da ich mich fühle, als wäre ich bereits 2 Monate hier und nicht erst 16 Tage in Nairobi. Tony, wie ich, auch ein EAC - Mitglied (EuroAfricaCentral Network) (http://www.euroafricacentral.com), holt mich vom Flughafen ab, ich kann bei ihm übernachten. Er wohnt einfach und nahe der Kiberaslums. Er und Sam zeigen mir viel von Nairobi, doch die richtige „Hurrageilichbinda“ Stimmung kommt nur in den Matatus mit den fetten Beats auf. Der Hammer- ich treffe Marina, wir kennen uns aus Nigeria, haben es nie geschafft uns in 2 Jahren in Deutschland zu treffen (naja, Stuttgart- Hamburg is auch ganz schön weit…). Und jetzt treffen wir uns in Nairobi, echt abgefahren! Nairobi an sich ist ok, recht wenig Militär, nur die Parlamentshäuser sind gut gesichert. Die Straßen auf denen vor wenigen Tagen der Kampf um die Macht tobte wirken ruhig. Allerdings sind für die nächsten Tage wieder Demonstrationen angesagt, da es noch immer keine Einigung gibt. |
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Oury ist dreimal gestorben“, sagt ein Freund: „Im Bürgerkrieg in Sierra Leone starb seine Vergangenheit, im Asylbewerberheim in Rosslau bei Dessau starb seine Zukunft und in der Zelle kam er ums Leben.“ Unter großem internationalen Interesse hat in Dessau der Prozess gegen zwei Polizeibeamte angefangen. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, weil sie einen Feueralarm ignoniert hatten - dabei verbrannte ein Asylbewerber in seiner Zelle. Gut zwei Jahre nach dem mysteriösen Feuertod eines Asylbewerbers in einer Polizeizelle hat am Dienstag vor dem Landgericht Dessau der Prozess gegen zwei Beamte begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Polizisten fahrlässige Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge vor. Während einer der beiden Angeklagten am Dienstag jede Schuld von sich wies, bestätigte der andere, nicht rechtzeitig auf den Feueralarm aus der Zelle reagiert zu haben. Der Prozess wird mit großen internationalen Interesse verfolgt. |
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